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In deinem gedachten Ich, deinem getrennt geglaubten Ego tauchen täglich Gedanken auf, die dich selbst, andere Menschen oder Dinge getrennt erscheinen lassen. Auf ihrer Basis erzeugst du Gefühle, Stimmungen und letztendlich Haltungen, die nichts anderes als Konditionierungen sind, die dein wahres Leben nicht nur beeinträchtigen, sondern verdecken.
Es sind Räume, die du in dir erschaffen hast, um dich darin von Zeit zu Zeit aufzuhalten. Manche Räume fühlen sich weit an, andere eng. Manche warm, andere kalt. Und wenn es unbequem wird, suchst du instinktiv den nächsten Raum. Flucht vor Schmerz, vor Spannung, vor innerem Widerstand.
Doch was du übersiehst: Du bist nicht dieser oder jener Raum.
Du bist das ganze Haus.
Jede Haltung ist nur ein Zimmer. Ein Ort, an dem mit deiner Erlaubnis bestimmte Gedanken gekoppelt an Gefühle wohnen dürfen. Andere werden ausgesperrt, ausgeblendet, ignoriert, während du dich als Teil nur eines bestimmten Zimmers wahrnimmst.
Doch Wahrheit kennt keine Ausgrenzung. Sie kennt keine Türen. Sie ist das, worin alle Türen und Räume entstehen.
Wenn du glaubst, du seist deine Wut – bist du im Keller, der meist kalt und aus Stahlbeton ist.
Wenn du glaubst, du seist deine Trauer – stehst du im dunklen Zimmer ohne Fenster.
Wenn du glaubst, du seist dein Wissen – verweilst du vielleicht gerade im Fernsehzimmer und hältst das Programm, das du eingeschaltet hast, für die Wahrheit.
Aber du bist nicht dort und bist nicht dieser eine Raum oder jener begrenzte Gebäude-Teil. Du bist das ganze Haus. Du bist die Struktur, die all das beinhaltet und trägt. Die Gesamtheit, in der alle Räume erscheinen. Jeder Raum darf da sein. Ja muss sogar, denn die höher liegenden Zimmer können logischerweise nur auf den tiefergelegenen aufgebaut werden. Du kannst keinen Raum entfernen, höchstens ignorieren. Was dazu führt, dass du dich als nicht vollständig wahrnehmen wirst – was die meisten Menschen erleben.
Alle Räume gehören zu deiner Vollständigkeit
Nur jeden in dir existierenden Raum akzeptierend kannst du dich als vollständig wahrnehmen. Das ist was die bedingungslose Liebe vollbringt. Sie akzeptiert und liebt was wir ablehnen und abzutrennen versuchen. Du kannst durch ihr Verständnis und ihre Logik, dich jederzeit mit ihrer Wahrheit identifizieren. Sie ist die Liebe, die nichts ausschließt. In ihr kannst du in dein wahres Bewusstsein, das ganze Haus zu sein, zurückehren, wenn du dich irrtümlich mal gedanklich in einem Raum gefangen wahrgenommen oder einen anderen in dir abgelehnt oder ignoriert hast.
Nichts in dir ist ausgeschlossen.
Und nichts in dir ist getrennt.
Der Schmerz ist kein Feind – er ist ein Zimmer, das zu lange verschlossen war. Scheinbar ohne Ausgang. Du hast ihn mit Bildern an der Wand geschmückt, mit deinen Ideen, Strategien, Meinungen, Vorstellungen und deinen Geschichten, um ihn erträglicher zu machen, damit du dich mit diesem Ort scheinbar besser identifizieren konntest. Dies war aber nur ein Trick deines getrennt geglaubten Egos, der jedoch keine Türen findet, noch öffnet. Die Tür kannst du nur von aussen sehen und öffnen, wenn du erkennst, dass du gar nie auf diesen Raum begrenzt warst, weil du in Wahrheit das ganze Haus bist.
Die Angst ist kein Herrscher – sie ist dein vergessener Tresorraum, der dich an deine wahre Identität erinnern will und dir verunsichert zuruft: “König, warum bewachst du deine Krone nicht endlich selbst, indem du sie dort aufbewahrst, wo sie hingehört und jeder sie sehen kann: Auf deinem Kopf?”
Geheime Zimmer?
Es gibt vielleicht auch Zimmer in dir, die du bislang nicht sehen konntest, weil sie noch keine Türe haben. Verborgen. Zugemauert. Dann gehe hinaus in den Garten der Wahrheit. Nimm ein wenig Abstand, von dem, was du denkst zu sein und beobachte das ganze Bauwerk von jener Position aus. Mal ehrlich: Kannst du sehen, dass dein Haus von aussen viel größer ist, als du von innen gedacht hast? Siehst du jene Gebäudeteile, in welchen du noch nie warst – oder nicht mehr – weil sie scheinbar ohne Zugang sind? Ohne Tür, ohne Fenster? Geheime Zimmer, die du nicht kennst, ihre Existenz vergessen hast oder gar verleugnest? Verschaffe dir Zugang zu ihnen. Wie? Durch deine bedingungslose Liebe, die du bist. Auch diese Räume sind unabdingbar Teil deiner Vollständigkeit. Akzeptiere ihre Gegenwart in dir und lass deine Liebe hinein, indem du die Türen fortan immer offen hältst. Am Besten baust du noch einige Fenster in die Wand jenen Raumes, damit das Objekt der Ablehnung darin gänzlich vom Licht erhellt wird. Damit andere durch diese neue Transparenz erkennen können, dass alles, was in uns Verborgen ist, durch die bedingungslose Liebe sichtbar werden darf.
In der Liebe ist die Finsternis Licht
Wenn du aufhörst dich durch deine Bedeutungen, Bewertungen, Meinungen oder Urteile auf einen Raum zu begrenzen, um dann von einem in den anderen zu fliehen, hörst du auf zu leiden. Denn Räume, die du in dir selbst ablehnst, lehnst du auch in anderen ab. Dinge, die du in anderen Menschen zu bekämpfen versuchst, bekämpfst du in Wahrheit nur in dir selbst. Wenn du dich jedoch erinnerst, wer du wirklich bist, öffnen, erhellen und renovieren sich alle Räume in dir von selbst und alle Beziehungen heilen. Nach innen und aussen.
Die Liebe schliesst nichts aus
Das Leiden entsteht nur dort, wo du dich selbst auf ein Abteil, einen Raum oder Bereich reduzierst und dabei vergisst:
Du bist nicht auf ein Zimmer begrenzt. Du bist das ganze Haus, das auf dem Grund der Wahrheit aufgebaut ist. Einen anderen Grund gibt es nicht. Die Wahrheit ist die bedingungslose Liebe, welche dein Fundament ist, auf dem du stehst, unzertrennlich verbunden. Dies ist dein wahres Sein. Alle anderen Wahrnehmungen sind eine Illusion.
Du bist nicht nur ein Raum und dadurch getrennt von anderen. Du bist das gesamte Anwesen, das alles beinhaltet.
Du bist nicht der Gedanke. Du bist der Denker.
Du bist nicht dein Zustand. Du bist das Sein selbst.
Sei das Haus.
Öffne alle deine Türen.
Und sei bereit, jedes Zimmer mit offenen Augen zu betreten – nicht um darin zu bleiben,
sondern um dich zu erinnern:
Kein Raum ist getrennt vom Ganzen.
Du bist das Ganze.
Du bist das ganze Haus







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