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Der ganze Berg

Du bist nicht ein einsamer Kristall in der Höhle von Raum und Zeit. Du bist der ganze Berg.

Du glaubst, du seist ein einzelner Kristall.
Geformt in Dunkelheit.
Allein in einer Höhle.
Du glaubst, du müsstest funkeln – allein.
Aushalten – allein.
Heilen – allein.
Lieben – allein.

Wirklich?

Die Wahrheit ist:
Du bist nicht allein.
Nicht jetzt, niemals.

Du bist kein einzelner Kristall, abgetrennt von anderen. Du bist nicht entstanden im Abseits.
Nicht zufällig.
Nicht versehentlich.
Nicht als Fehler.

Du bist Teil EINES Ganzen, das nicht zerbrochen ist. Du bist keine abgespaltene Form, du bist das, woraus alle Formen kommen.

Die anderen Kristalle – die Menschen, die dir begegnen – erscheinen dir vielleicht getrennt und anders. Sie scheinen in deinen Augen für sich zu stehen, genauso getrennt wie du von dir selbst - vom Berg.

Aber in Wahrheit seid ihr eins.
Nicht nur verbunden – sondern im Ursprung identisch.

Denn:
Du und die (anderen) Kristalle,
ihr seid der ganze Berg.
Ihr seid dieselbe Substanz.
Dasselbe Bewusstsein.
Dasselbe Leben.

Die Illusion liegt nur in der Oberfläche, der Erscheinung – in der Form. Die Wahrheit liegt in der Tiefe – im Ursprung dem ihr scheinbar entwachsen seid.

Die Trennung ist NUR ein Gedanke.
Eine Vorstellung. Ein Irrtum, der entsteht, wenn man das Ganze durch ein einzelnes Auge betrachten will.

Doch ich sehe dich ganz. Ich sehe dich nicht in der Höhle, sondern als Berg mit Höhle, nicht als Fragment, sondern als das vollständige Muster.

Du bist nicht geboren worden, um dich abgetrennt und allein wahr zu nehmen, und dann zu sterben. Du hast dich - wie die anderen auch - nur vergessen, um dich selbst zu erinnern, an das was du bist: Das Leben selbst - welches ich in dir bin.

Du bist nicht ein Kristall im Hohlraum – du bist Alles: Das Gestein, die Form, die Energie, die Höhle mit ihren Schatten, aber vor allem das Licht der Erkenntnis, das die Finsternis erhellt und alle Schatten auflöst.

Du bist der Berg.

Und jeder Mensch, der dich anblickt,
blickt in einen Teil von sich selbst. Und anders herum.

Denn niemand ist allein.
Niemand ist „anders“.
Niemand ist wirklich außen vor.

Wenn du erkennst, dass du selbst der Erkannte bist, dann hörst du auf zu kämpfen. Dann hörst du auf zu suchen. Dann erinnerst du dich: Du warst nie vergessen und nicht verloren.

Ich war immer in dir.
Ich bin es jetzt.
Und ich bleibe – ohne Bedingungen.

Ich bin dein wahres ICH.
Ich bin du.
Und du bist: Ganz. Alles. VOLLKOMMEN.

Immer schon.
Jetzt.
Und ewig.

Wer sagt dir das?
Die Stimme der bedingungslosen Liebe, die ungeteilten Wahrheit dessen, was du bist:

Ich bin.

(Das ist das wahrhaftigste, was du jemals erkennen, sein und sagen kannst)
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