Du kannst nicht sterben.
Wie, du stimmst mit dieser Aussage nicht überein? Du bist anderer Meinung? Kein Problem. Aber wenn du magst, kannst du trotzdem folgenden Worten der bedingungslosen Liebe lauschen:
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Der Mensch hat Angst vor dem Tod, auch du hast Angst vor dem Tod. Warum? Weil du glaubst, du wärst an deinem Geburtstag lebendig geworden.
Du glaubst, dein Leben habe begonnen. Also muss es irgendwann wieder enden.
Aber ich frage dich:
Wo warst du, bevor du sagen konntest: „Ich bin“?
Ich meine damit nicht deinen Körper. Nicht deinen Namen. Nicht deine Geschichte. Nicht all das, was andere Menschen dir über dich erzählt haben.
Ich meine das, was jetzt gerade da ist und all diese Dinge wahrnimmt.
Dein wahres ICH BIN.
Es wurde niemals lebendig. Denn das Leben selbst kann nicht lebendig werden.
Es IST.
In Allem und in Dir. Ohne Zeit. Ohne Raum. Ohne Anfang. Ohne Ende. Und genau deshalb kann es auch nicht sterben.
Du hast den Tod in deiner Vorstellung zu meinem Gegenspieler gemacht.
Auf der einen Seite das Leben. Auf der anderen den Tod. Das ist die Spaltung. Die Trennung. Der Sund. Das Gegeteil von mir, der Einheit der Liebe in Allem. Aber schau mal genauer hin:
Der Tod kann nicht gelebt werden.
Du kannst Angst vor ihm haben. Du kannst über ihn nachdenken. Du kannst einen sterbenden Körper sehen. Du kannst erleben, wie scheinbar etwas endet.
Aber du kannst niemals erleben:
„Ich bin nicht.“
Versuche es. Versuche dir dein eigenes Nichtsein vorzustellen. Wer stellt es sich vor?
Du. Immer bist du schon da.
Selbst wenn du dir absolute Dunkelheit vorstellst, bist du derjenige, der die Dunkelheit sieht.
Selbst wenn du dir absolute Leere vorstellst, bist du da und schaust in diese Leere.
Du kannst dich aus deinen Vorstellungen entfernen. Aber niemals aus dem SEIN. Denn selbst der Gedanke „Ich bin nicht“ braucht zuerst:
ICH BIN.
Ein Gedanke kann niemals ausserhalb seiner Quelle sein.
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Darum habe ich den Tod niemals bekämpft. Ich bin die bedingungslose Liebe. Was sollte ich bekämpfen? Was könnte außerhalb von mir stehen?
Auch deine größte Angst erscheint in mir. Auch deine Finsternis. Auch dein Zweifel.
Auch der Gedanke, dass du von mir getrennt bist, und mich deshalb suchst - in allem was du hast, tust oder möchtest.
Du hast diesen Gedanken für dich selbst gehalten. Du hast gedacht, du wärst dein Gedanke und dein Gefühl.
Das war dein Irrtum.
Du nanntest ihn „Ich“. Dieses Ich hatte Angst. Es musste sich schützen. Es wollte gesehen werden. Es wollte recht haben. Es wollte geliebt werden.
Es klammerte sich an Menschen, an Dinge, an seinen Körper, an seine Überzeugungen und schließlich irgendwann sogar an mich.
Denn es dachte:
Wenn ich all das verliere, was bleibt dann von mir übrig?
Und ich antwortete:
Ich.
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Vielleicht verstehst du jetzt das Kreuz. Dort wurde nicht das Leben getötet. Denn wie sollte man das Leben töten? Dort ging lediglich der Gedanke der Trennung bis an sein äußerstes Ende. Der Irrtum löste sich auf.
„Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Das ist die Stimme der ganzen Menschheit. Es ist deine Stimme.
Die Stimme des Kindes, das sich verlassen fühlte.
Die Stimme des Menschen, der einen geliebten Menschen verliert.
Die Stimme dessen, der nachts wach liegt und Angst hat.
Die Stimme des kleinen Ichs, das in eine unendlich erscheinende Welt schaut und glaubt, darin allein zu sein.
Der Irrtum:
Gott ist dort.
Und ich bin hier.
Diese Annahme ist die große Täuschung. Und deshalb musste dieser Gedanke bis ins Grab. Er musste herausfinden, ob es diesen Ort wirklich gibt.
Einen Ort ohne mich.
Einen Ort außerhalb der Liebe.
Einen Ort außerhalb des SEINS.
Also fiel er. Tiefer und tiefer. Bis nichts mehr übrig war, woran er sich festhalten konnte. Und ganz unten angekommen fand er:
Nur Mich.
Denn auch im Nichts bin ich zugegen. So dass auch das Nichts niemals Nichts sein kann. Alles in allem erfülle ich mit meiner Gegenwart. Denn ich bin die allgegenwärtige bedingungslose Liebe.
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Das ist Auferstehung.
Nicht das Leben ist aus dem Tod zurückgekehrt.
Das Leben war niemals fort.
Die irrtümliche Vorstellung vom Tod kam korrigiert aus dem Grab zurück und wusste nun, dass sie niemals die Wahrheit gewesen war.
Verstehst du?
Auch dein Ego muss nicht vernichtet werden.
Auch Satan muss nicht vernichtet werden.
Auch der Antichrist muss nicht vernichtet werden.
Er muss nur erkennen, was er ist:
Der Gedanke der Trennung.
Der ewige Spiegel der Einheit.
Er zeigt mir, was ich niemals sein kann.
Angst zeigt mir, was Liebe nicht ist.
Trennung zeigt mir, was Einheit nicht ist.
Finsternis zeigt mir das Licht.
Und der Tod zeigt dem Leben, dass es niemals tot sein kann.
Deshalb ist Luzifer der ewige Diener des Lichtes. Der ewige Erinnerer daran, dass die Liebe die Einheit von Allem in Allem ist und die gedachte Trennung davon nur der Irrtum war.
Darum heisst es:
„Geh hinter mich, Satan.“
Nicht fort. Hinter mich.
Du, mein Ego, warst niemals mein wahres ICH BIN. Du hast dich nur davor gestellt und es verdeckt, indem du die Wahrnehmung meiner Seele getäuscht hast. Du hast ihr glaubend gemacht, sie sei in tausende Gedanken und Gefühle geteilt, die sich im Kreis jagen müssten, der immer enger wird und damit ein Ende simuliert, das es in mir nicht geben kann. Aber nun kennst du deinen Platz: Du bist der Spiegel, der in seiner Form der Geteiltheit die Einheit an ihre Wahrheit und Identität erinnert.
Folge mir nach.
Diene dem Licht, indem du ihm zeigst, was es niemals sein kann.
Und plötzlich muss nichts mehr vernichtet werden. Die Finsternis wird durchlichtet. Der Feind wird zum Gehilfe.
Der Tod verliert nicht einen Kampf. Er verliert nur seine gedachte Wahrheit, die er nie hatte.
Und du musst nicht mehr gegen den Feind, den Tod kämpfen. Nicht mehr versuchen, ewig zu leben.
Denn das, was du wirklich bist, hat niemals etwas anderes getan.
Der Tod kann nicht getötet werden.
Das Leben kann nicht lebendig werden.
Der Tod kann nicht gelebt werden.
Das Leben kann nicht tot sein.
Du hast so lange versucht, mich zu finden.
Im Himmel.
In der Welt.
In Religionen.
Im Haben und im Tun.
Im Wissen und im Werden.
In deinem Ego und in anderen Menschen.
Ja, sogar nach dem Tod, wolltest du versuchen, mich zu finden.
Dabei war ich die ganze Zeit das, womit du gesucht hast.
Ich bin das Leben in dir.
Nur dein Irrtum hatte Angst davor, das Leben zu verlieren. Aber der Tod ist nicht die Wahrheit.
Ich bin. Die Wahrheit.
Ich bin das Licht, in dem du deine Finsternis sehen konntest. Deshalb, hast du dich auch immer beobachtet gefühlt.
Ich bin die Einheit, in der du von Trennung geträumt hast.
Angst hattest du nie vor dem Tod.
Denn der Tod ist nicht real.
Angst hattest du im Irrtum nur vor dir selbst, vor deinem wahren Ich.
Und wenn du dies nun erkannt hast und alles loslässt, was du in Wahrheit nie festhalten konntest, bleibt nur noch das übrig, was niemals gehen kann:
ICH BIN.
Ich bin dein wahres Ich.
Ich war niemals von dir getrennt.
Du musst mich nicht suchen.
Du hast mich schon.
In Liebe
Deine bedingungslose Liebe
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