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Müde bin ich geh zur Ruh – aber ruhig werde ich nicht.

Ich fragte heute den Heiligen Geist nach Gründen, woher der verkappte Stolz in meinem Herzen kam. Mich interessierte der Grund, weshalb ein Teil meines Inneren stets irgendwie nach Gründen suchen und beweisen wollte, dass Gott es nicht gut mit mir meint und er auch nicht von seiner Natur aus gut ist. Was nur hat dazu geführt, daß ich die letzten Jahrzehnte glaubte, daß Gott durch Bitten und Taten dazu bewegt werden muss, das Gute, was ich mir wünsche, in meinem Leben zu tun?

Der Heilige Geist lenkt meine Aufmerksamkeit auf das Kinderlied „Müde bin ich geh zur Ruh, schließe meine Augen zu…“. Ich las den Text und verstand aber zunächst nicht, was er mir sagen will und fragte ihn: Herr was ist damit?

Benny. Das wiederholte Singen des Liedes als du ein Kind warst, hat neben anderen religiösen Ritualen deiner Familie auch dazu beigetragen, daß du anfingst ernsthaft zu glauben, daß du mich stets darum bitten musst, dir das zu geben, wovon du meintest es gerade zu brauchen. Niemand hat dich darüber in Klarheit informiert, daß du durch mein vollbrachtes Werk bereits ALLES HAST was du brauchst.

"Vater lass die Augen Dein, über meinem Bettchen sein … usw."

Dies ist eine Bitte um Schutz an mich, welche Du in Zusammenhang gebracht hast, mit deiner kindlichen Lebenserfahrung. Diese brachte dir bei, daß Du nach einem begangenen Fehler, eben nicht ohne Weiteres alles von deinen Eltern erwarten und bekommen kannst, was du möchtest. Sie setzten Dir Grenzen und bestraften Dich.

Auf diese Weise hast du dir eine falsche Brücke in das Leben mit mir geschlagen. Deine Taten, von welchen Du dachtest sie seien Sünde oder falsch, hast du mit meinem GEBEN in Verbindung gebracht. In deinem Inneren zogst du den Rückschluss, daß aufgrund deiner Taten die Möglichkeit bestünde, daß ich dir nicht geben würde, um was du bittest. Der Grund dafür war, daß du Dir selbst dies oder jenes zur Last legtest und Dir nur schwer bis gar nicht selbst vergeben konntest. Du schränktest deine Erwartung mir gegenüber somit selbst ein. Langsam aber stetig fingst du an, deinen Selbstwert anzuzweifeln. Diese Haltung hat sich in deinem Unterbewusstsein verankert und daraus wurde im Laufe der Zeit eine zerstörerische Überzeugung: Selbstverurteilung, Minderwertigkeit und Verdammnis.

Religiöse Lieder, Geschichten und Rituale mit derartigen Inhalten sind ein beliebtes Werkzeug des Lügners um schon Kinder zu manipulieren und mit Unwahrheiten über mich zu belegen und sie damit von meinem wahren Wesen und dem Vollbrachten Werk fernzuhalten. Lieder und Gedichte wie diese sind zwar schön und süß anzuhören für die Kinderohren, aber was im Herzen geschieht und verursacht wird ist fatal.

Die Folgen sind Religiösität, Gesetzlichkeit, Unglauben, Stolz, Zweifel und Angst. Ganz schleichend ein fortschreitender Prozess. Es bleibt eine tiefliegende Unsicherheit, weil die Frage übrigbleibt: Was ist, wenn Gott aus irgendwelchen Gründen nicht tut um was ich ihn bitte?

Aus diesem Grund hattest du im Kindesalter oft übermässig Angst in der Nacht, welche sich über die Jahre hinweg in eine unterschwellige Breitband-Furcht verschiedener Art entwickelte, derer Existenz du dir zeitlebens jedoch nicht bewusst warst. Dies ist eine der bitteren Wurzeln in deinem Herzen, die du mit mir ausgraben und genau hier Heilung empfangen und erwarten darfst. Denn ich bin Jachwe Jireh, der Gott Deiner Versorgung und Jachwe Rapha, der Gott Deiner Gesundheit - und ich habe es vollbracht.

Du bist im Besitz des Himmels, denn ICH HABE DIR BEREITS ALLES GEGEBEN.
Das ist der Trick des Lügners:

Er pflanzt durch Religiösität Angst in die Herzen der Menschen und lässt sie glauben, sie hätten sie nicht. Dieser Zustand hindert sie leider daran, Gott auf Augenhöhe zu begegnen und kennenzulernen - was sein Herzenswusch ist.
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