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Warum lässt Gott das zu?

Viele Menschen haben ein komplett falsches und verzerrtes Bild von Gott. Warum? Weil sie falsch informiert wurden. Sie gehen von einem Gott aus, der unergründliche Wege geht, der tut was er will, und wenn er Lust auf Zerstörung, Katastrophen, Unfälle, Mord und Totschlag hat – dann tut er das eben. Denn er ist ja souverän, glauben sie.

Ist das wahr? Stimmt das wirklich?

Bei nicht wenigen Menschen ist das Herz ein Gerichtssaal – und Gott sitzt auf der Anklagebank. Dieser Zustand verwehrt ihnen den freimütigen Zugang zu ihm. Sie möchten mit ihm nix zu tun haben.

Ihre Frage: “Warum lässt Gott das zu?”

Dazu eine kleine Geschichte:

König Otto schenkt Gerhard dem Wilden und seiner Familie ein Haus. Der König baute dieses Haus für seinen Freund mit äußerster Sorgfalt, mit den besten Materialien und mit viel Liebe. Er mag Gerhard den Wilden, weil er ihm sehr ähnlich ist und er weiß, dass er mit dieser Familie viele Schlachten schlagen würde und der Name des Königs durch diese Menschen in allen Landen gerühmt und verbreitet würde. Aus Liebe baut er ihm ein Haus.

Gerhard der Wilde zieht mit seiner Familie in das Haus ein. In der ersten Zeit bewundern sie das, was der König für sie bereitet hat. Sie vermehren sich. Sie laden Freunde ein. Sie finden ihr Haus so cool, dass sie mit der Zeit vergessen, von wem und weshalb sie es bekommen haben. Sie verkünden nun ihren eigenen Namen über alle Social Media Kanäle, in allen Zeitungen. Sie laden alle ein um IHR Haus zu bewundern. Sie erzählen "Unser Haus hat sich selbst gebaut".

Die Party steigt. Gäste kommen, die Gerhard noch nie gesehen hat. Sie feiern, trinken, furzen, kotzen, schlägern, töten und vergewaltigen, aus Lust und Laune schlagen sie alles kurz und klein, schmieren die Wände mit Kot voll, der ganze Westflügel bricht ein, …. Sex, Drugs & Rock and Roll in Gerhards Haus.

Sie klopfen Gerhard auf die Schultern und sagen "Gerhard, das Klima in deinem Haus hat sich verändert, das musst du retten. Und überhaupt: Warum geht das Haus kaputt? Es ist nicht stabil und sicher"…

Gerhard der Wilde überlegt und erinnert sich an den König. Er rennt an seinen Schreibtisch und sucht die Schenkungsurkunde heraus. Der Pöbel hinter ihm führt seine Zerstörung fort, drängt und schreit: "Nieder mit dem König, der so instabile Häuser baut". Derweil bricht der Ostflügel des Hauses in sich zusammen.

Gerhard fühlt sich von der Menge gedrängt, in den Anklage-Reigen gegen den König mit einzustimmen. So steht die ganze Meute aufgebracht im letzten noch betretbaren Raum des zerstörten Hauses. Sie heben die Fäuste zum Himmel und schreien "Nieder mit dem König, warum hat er das zugelassen????“

Gott ist souverän, ja. Und in seiner Souveränität hat er den Menschen den Erdkreis, ja die ganze Schöpfung geschenkt. Was jetzt auf dieser Welt Böses geschieht, hat mit Gott und seiner Souveränität nichts, aber auch gar nix zu tun.

Die Menschen erinnern sich nur an ihn, wenn schlimme Dinge passieren, und aus Unkenntnis klagen sie ihn dann meistens an. Genau diese Herzenshaltung verwehrt ihnen aber den Zugang zur Lösung.

Welche Lösung?

Der König selbst. Er ist die Lösung. Denn er hat aus Gnade durch Christus dich gerettet und dir bereits eine neue Erde und einen neuen Himmel gebaut.

Siehe altes ist vergangen – Neues ist geworden.

Klagt Gott dich an? Nein.

Warum? Weil Jesus angeklagt und verurteilt wurde. Er hat als Stellvertreter für unseren Mist gebüßt. Du bist frei. Glaubst du das?

Gott wünscht sich, dass wir mit ihm in seiner neuen Welt leben, gemeinsam, in Liebe, ohne Zerstörung.

Wir sollten daher aufhören den König anzuklagen und stattdessen beginnen über seine Liebe uns gegenüber zu staunen.

Lieber Daddy

Ich habe erkannt, dass du mir aus Liebe ein Haus geschenkt hast. Danke dass du mich nicht anklagst und dass du in Jesus für mich den Weg zu dir frei gemacht hast. In der Vergangenheit habe ich deine Liebe nicht erkannt. Jetzt möchte ich diese aber annehmen und aufhören dich anzuklagen. Bitte erkläre mir alles, was du für mich in deiner neuen Welt bereitet hast. Ich möchte dabei sein und mit dir zusammen leben.

Danke.
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