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Was wäre wenn… ?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns die ganze Zeit in Unsicherheit, Angst und im schlimmsten Fall Verzweiflung bringt?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns der Gegenwart beraubt, weil sie uns permanent in der Zukunft gefangen hält? Ist es nicht sie, die uns in diese miesen Gedanken und Gefühle der Befürchtung bringen und uns vor lauter Zukunftsangst lähmen will?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns unter Druck setzt, bei welcher unser Körper in Anspannung, Unruhe, Stress verfällt und daraufhin Giftstoffe in unserem Körper freisetzt, die unser Immunsystem schwächen was die Entstehung von Krankheiten und Leiden aller Art begünstigt?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns in Unsicherheit und Selbstzweifel bringt, wenn wir darüber nachdenken, was andere Menschen über uns denken und von uns halten könnten?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns immer wieder klar machen will, daß wir nicht alles im Griff haben? Wir kämpfen dann oft innerlich gegen diese schwer annehmbare Tatsache an, um irgendwie doch unsere vermeindliche Kontrolle über die Situation fühlbar zu machen. Aber genau jener „Kampf gegen Windmühlen“ beschert uns ja diese schwer zu ertragenden Gefühle wie Hilflosigkeit, Selbstzweifel, Angst vor Kontrollverlust oder andere Verlustängste. Ein Teufelskreis. Wenn es ganz blöd läuft, entstehen in dieser Situation durch unser Verhalten Kollateralschäden und wir verletzen in unserer unausgesprochenen Verzweiflung andere Menschen oder sogar uns selbst.

Ist es nicht genau diese Frage, die unsere Wissenschaft antreibt noch mehr zu erforschen, nur um zu dem Ergebnis zu kommen, daß noch mehr angstmachende Eventualitäten und menschheitsgefährdende Gefahren da draussen existieren, die uns plötzlich ereilen könnten und gegen die wir uns mit noch mehr lukrativen Medikamenten schützen müssen?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns in dieser Corona-Krise Angst macht, beherrscht und uns dermassen verwirrt, dass wir in unserer Gutmenschlichkeit tatsächlich glauben, der zu bekämpfende und zu eliminierende Feind des Lebens wäre das Leben selbst?

Ist es nicht genau diese Frage, mit welcher wir täglich durch profitgierige Marketingstrategen manipuliert werden? Die Frage, die uns permanent in den Medien und der Werbung serviert wird, welche uns Angst vor Mangel, Leid, Krankheit und somit Angst vor dem Tod machen soll, damit wir möglichst viele von ihren ach so „lebenswichtigen“ Produkten kaufen?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns in diese gesellschaftliche Unsicherheit bringt, weswegen wir durch die Erlassung von noch mehr Gesetzen und Verordnungen versuchen Sicherheit zu erzeugen, ohne dabei zu realisieren, dass jedes neue Gesetz zwei neue Lücken mit sich bringt und deshalb alles noch schlimmer wird?

Ist es nicht genau diese Frage, die uns immerzu dazu antreibt, all diese Dinge zu tun, die wir tun? Weil wir glauben, dass wir uns erst durch diese Taten selbst erlauben können, positive Gefühle zu generieren, welche uns dabei helfen, unsere Grundängste zu verdrängen oder zu übertönen.

Ist es nicht genau diese Frage, die uns immer weiter von Gott wegtreibt und uns aus dem Grundvertrauen Ihm gegenüber herauswirft?

Was wäre wenn…? War es nicht genau diese Frage, aufgrund welcher Eva bei dem Baum mit den Früchten das erste destruktive Gefühl des Misstrauens Gott gegenüber generierte? Ist es nicht genau dieses Misstrauen was uns in all diese Probleme brachte, in denen wir heute stecken?

Was wäre wenn…? Ist es nicht genau diese Frage, mit der wir versuchen, Gott die Existenz abzusprechen?

Was wäre wenn…… wir die Frage „was wäre wenn“ gar nicht stellen müssten?

Ganz am Anfang war der Mensch zusammen mit Gott. Absolute Gemeinschaft mit dem Schöpfer auf Augenhöhe, mangellose Versorgung in allen Dingen, sowie die Liebe, Freude, Ruhe und Gelassenheit des Seins selbst. Das war unser Anfang. Die beiden Menschen, Adam und Eva, machten sich überhaupt keine Gedanken darüber, dass ihnen irgendetwas fehlen oder Gott ihnen etwas vorenthalten könnte. Diese Möglichkeit gab es für sie einfach nicht. Es herrschte vollstes Vertrauen. Bis zu dem oben genannten Zeitpunkt, als Eva aufgrund eines Gedankens, der Gott in Frage stellte, das erste destruktive Gefühl der Menschheit generierte. „Was wäre wenn….. Die Schlange Recht hat?“ Ruuummmms! Das erste menschliche Misstrauen war geboren. Dem folgte gleich die Scham, was den Vertrauensverlust Gott gegenüber, aber auch sich selbst gegenüber sichtbar machte.

Der Weg zurück

Nun stell dir vor, wir könnten diesen Zustand wieder erlangen – wäre das nicht wünschenswert? Keine Angst, keine Sorgen, keine Furcht, keine Selbstzweifel, keine Depressionen usw. – alles wäre Vergangenheit – wäre das nicht ein wunderbarer Zustand? Ja….klar….- denkst du – träum‘ weiter Benni.

He du. Langsam! Schmeiss diesen Gedanken nicht zu schnell weg. Du könntest das Wichtigste verpassen: Denn Gott hat sehr, sehr teuer dafür bezahlt, daß du wieder in genau DIESEN ZUSTAND KOMMEN KANNST. Dies tat er durch das vollbrachte Werk am Kreuz von Golgatha in seinem Sohn Jesus, der sein leben für dich gab, damit du sein ewiges Leben bekommen kannst.

Also. Denk weiter, begrenze Dich nicht und halte mich nicht für bescheuert. Wenn der Weg in dieses Dilemma von uns Menschen durch dieses Misstrauen verursacht wurde, dann können wir auch wieder aus diesem Dilemma herauskommen, indem wir das Misstrauen wieder in Vertrauen verwandeln und Gott glauben schenken. Er hat dafür gesorgt, daß es diesen Weg gibt. Normalerweise bist du, wenn du aufhörst Gott zu vertrauen – man nennt es Sünde – dem Tod geweiht. Du musst sterben. Denn du lehnst ja das Leben ab, welches nur in IHM zu finden ist. Aber nun ist er selbst gestorben, stellvertretend für dich. Wenn du aufgrund dieser Tatsache des vollbrachten Werkes beginnst, ihm wieder zu vertrauen, dann kommst du zurück in diesen Zustand der absoluten Gemeinschaft mit dem Schöpfer selbst – mehr noch: Du bist durch seinen Sohn auch sein Sohn geworden. Die Kindschaft. Die hast du Adam und Eva dann voraus. Sie hatten diese Kindschaft nicht, sie waren nur Geschöpfe keine echten aus Gott geborenen Kinder. Das ist ein Unterschied.

Also kommen wir zu folgendem Schluss:

Nicht das, was unsere Frage „was wäre wenn…“ umschreibt oder befürchtet ist unser Problem. Das Problem ist, dass wir aus Mangel an Gottvertrauen diese Frage überhaubt stellen – das ist unser Problem.

Denn in Wahrheit existiert diese im letzten Grund gott-ausschliessende Frage gar nicht! Warum? Weil er erstens allgegenwärtig ist und deshalb niemals ausgeschlossen werden kann, selbst wenn du ihn ablehnst, hört er ja nicht auf zu existieren. Und weil zweitens, wenn du „ja“ gesagt hast, du durch Christus zu Christus geworden bist. Der Sohn Gottes. Er ist alles und Ihm gehört alles. Er ist IN dir und MIT dir:

Seid stark und mutig! Fürchtet euch nicht und lasst euch nicht vor ihnen grauen, denn der Herr, dein Gott, geht selbst mit dir; er wird dich nicht aufgeben, noch dich verlassen! Der Herr ist es, der selbst vor dir hergeht, er wird mit dir sein und wird dich nicht aufgeben, noch dich verlassen; fürchte dich nicht und erschrick nicht!

Mose 31, 6,8

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!

Jesaja 41, 10

Gottes rechte Hand ist Jesus und seine Gerechtigkeit zeigt sich voll und ganz im Vollbrachten Werk des Kreuzes durch IHN: Jesus Christus. Durch seinen neuen Bund, den der Vater mit ihm geschlossen hat und den Gott selbst durch den Heiligen Geist in Jesus Christus am Kreuz und in der Auferstehung erfüllt hat, darfst du heute schon dort sein, wo er selbst ist: Im Licht des neuen Tages wo keine Finsternis mehr ist, noch Mangel, Angst, Sorge und Befürchtung. Als König, Herrscher und Priester in seinem vollkommen neuem Reich, in einer neuen Stadt die erleuchtet ist von seiner Herrlichkeit, von seiner Person selbst. Dort wohnst du in einem einzigartigen Haus, welches der beste Zimmermann, Jesus selbst, wie versprochen, für dich in Liebe gebaut hat. Dort bist du – wenn du möchtest – heute schon in vollkommener Freude gegenwärtig. Dieser Ort beginnt in deinem Herzen, dann, wenn du bereit bist, diese Frage „was wäre wenn….“ nicht mehr zu stellen, und stattdessen einfach nur IHM dankend vertraust.

Beantworte dir folgende Frage selbst:

Was wäre wenn..... all diese Dinge wahr sind, du aber eines Tages von der finsteren Ferne aus schauend feststellen musst, dass du keinen Anteil an diesem Licht und an dieser Freude haben kannst, weil du dir den Glauben daran nicht erlaubt hast und stattdessen diese Wahrheit gering geschätzt oder gar für Unsinn gehalten hast?
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