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Du selbst bist der Schöpfer aller deiner Gefühle Deshalb kannst auch nur du sie verwandeln.

Über Sätze wie „Du hast meine Gefühle verletzt“ oder „Du vermittelst mir das Gefühl dass…… “ denken wir heute nicht mehr nach. Wir nehmen sie als gegeben hin mit dem gelernten Eindruck: Andere können in mir Gefühle erzeugen. Nun, in diesem Beitrag möchte ich den Versuch wagen, der Wahrheit ein wenig näher auf den Grund zu gehen.

Gefühle sind eine Angewohnheit

Wir haben von Kindesbeinen an gelernt, auf das, was auf uns von extern zukommt oder erreicht zu reagieren. Wenn der Partner sagt, „ich liebe dich“, dann reagieren wir darauf allermeist mit einem warmen Wohlgefühl. Wir fühlen uns gut, okay, angenommen und in gewisser Weise bestätigt und geliebt. Schön. Andererseits ist es wenn wir beleidigt werden ein starkes Gefühl der Verletztheit, Ablehnung,  Ungerechtigkeit und der Minderwertigkeit. Natürlich sehr individuell und je nach dem wie wir es uns angewöhnt haben die Dinge zu sehen um darauf zu reagieren.

Wahr oder nicht wahr?

Nehmen wir an, jemand sagt zu dir „Du Depp“ und dein Inneres arbeitet relativ normal, dann wirst du innerlich diese Aussage niemals bestätigen. Das heisst, du weisst, daß die Anschuldigung nicht der Wahrheit entspricht. Du könntest folglich in der Freude bleiben – Tust es aber nicht: Du fühlst dich trotzdem verletzt, angegriffen und gedemütigt.

Gibt es ein Recht auf Schmerzgefühle?

Warum? Weil du es so gewohnt bist. Du hast es dir selbst so beigebracht darauf zu reagieren. Von Kindesbeinen an. Eigentlich ist es oftmals sogar so, daß du es dir selbst nicht erlaubst in der Freude zu bleiben, obwohl du es vielleicht könntest. Aber dein Inneres will dir weismachen, daß du ein RECHT darauf hast, dich jetzt mies und verletzt zu fühlen, weil der andere hat ja schließlich….. Blablabla….. Dem Gefühl gibst du nach, weil du es schon immer so getan hast. Jedes Gefühl hast du irgendwann zum ersten Mal in Existenz gerufen. Du bist ein Gefühlsschöpfer.

Das bedeutet im Grunde: Alle Deine Gefühle erzeugst du selbst. Du allein bist der Schöpfer deiner Gefühle. 

Kannst du deine angelernte, und gewohnte Gefühlswelt ändern und verwandeln?

Ja.

Beende Deine Ohnmacht und Machtlosigkeit

Gott selbst hat durch den Neuen Bund, den Jesus am Kreuz für Dich vollbracht hat diese Art zu leben beendet. Auch für dich. Denn wenn Du Jesus angenommen hast, dann lebst nicht mehr Du selbst, sondern Christus in dir. Er ist Deine Identität. Lies dazu einfach intensiv die Paulusbriefe. Auf Schritt und Tritt versucht er den Menschen diese Wahrheit zu vermitteln.

Deine Identität ist nun also Christus. Wir nehmen die selbe Situation wie oben: Jemand begegnet dir mit einer Beleidigung und sagt „Du Depp“. Wen meint er jetzt? Wen trifft er jetzt? Trifft er Dich oder trifft er mit seiner Beleidigung den Christus?

Wenn er Dich trifft, dann heisst Deine Hausaufgabe „überzeuge Dein Herz von Deiner Identität in Christus“.

Wenn aber letzteres Deine Antwort ist, dann wirst du, obwohl du einen Anflug des Gefühls der Verletztheit spürst, dich schnell dafür entscheiden in der Freude zu bleiben. Denn die Beleidigung ging an Dir vorbei und hat nicht dich, sondern Christus getroffen.

Das ist, was Jesus für dich getan hat. Er hat alle deine Scheissgefühle und Seelenschmerzen vollständig mit an das Kreuz genommen. Er war ganz Mensch und hatte alle Gefühle, die wir auch haben. Das bedeutet, wenn Jesus alle Deine Schmerzen und Gefühle auf sich genommen hat, dann musst du dich mit diesen Gefühlen nicht mehr abmühen. Das ist es, was er in folgender Äusserung wirklich ernst meint:

Kommt her zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen.

Matthäus 11, 28

Das hat er am Kreuz bereits getan. Du darfst es einfach annehmen. Entscheide dich für die Gefühle deiner Wahrheit in Christus!

Der Häuptling sprach zum Missionar: "Ich habe einen weißen und einen schwarzen Hund in mir", um sein Seelenleben zu beschreiben. "Und? Welcher gewinnt?" wollte dieser wissen. Der Häuptling antwortete: "Immer der, den ich am Meisten füttere."

Gefühle, die nicht Gottes Wesen entsprechen, sind Teil des Todes, den er überwunden hat. Du aber bist in Christus lebendig geworden. Weigere dich fortan, tote Gefühle wie Angst, Ablehnung, Verrat, Mangel, Einsamkeit, Traurigkeit, Enttäuschung, Neid, Selbstmitleid, Verdammnis, Depression, Verzweiflung, Rache, Schuld, Eifersucht, Minderwertigkeit, Scham, ectpp zu fühlen. Du musst ihnen nicht mehr folgen. Füttere sie nicht mehr. Sie haben keine Macht mehr über dein Leben. Lass sie los!

Entscheide dich für Liebe, Freude, Frieden, Ruhe und Vertrauen. Egal was passiert. Egal wie dein Umfeld und deine Umstände aussehen. Basierend auf Deiner Identität Christus. Füttere dich und deine Gedanken mit den Gottfakten und seiner Wahrheit über dich.

Dein Leben wird sich drastisch ins Positive verändern.

Ich lege dir speziell dieses Thema der Gefühle so nahe, weil es für mich in der Depression ein absolut goldener Schlüssel war, zu entdecken, dass nicht IRGENDJEMAND einfach meine Gefühle steuern und erzeugen kann und ich darin ohnmächtig und machtlos bin. Sondern daß ich es selbst bin, der diese Gefühle der Depression, Angst, Verdammnis und Ohnmacht erzeugt. Damit wurde mir nämlich klar: Was ich selbst erzeugt habe, kann ich auch selbst ändern. Mit der Wahrheit des Neuen Bundes und den unumstößlichen Gottfakten ist es möglich durch den Heiligen Geist unsere Seele und unser Herz von allen falschen Gefühlen zu heilen und zu befreien. Glaubst du nicht?..... Pass auf, denn auch Unglaube ist nur ein  Gefühl. 
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