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Ich trainiere konsequent die kontinuierliche Kontinuität in der Disziplin “Freude”

Gott gibt uns die Anweisung „Freue Dich!“. Und das nicht nur einmal, sondern weit über 300 Mal betont er es in der Bibel.

Nun, wie soll das denn gehen, wenn ich mich scheisse fühle? Nimmt Gott mich in meinen Gefühlen wie Einsamkeit, Trauer, Angst, Neid, Liebesmangel, Selbstverurteilung, Wut, Zorn, Ungerechtigkeit, Verrat, Minderwertigkeit, Depression und der nervigen Lust auf Schokolade denn nicht ernst? Warum kümmert er sich nicht darum. So oft habe ich und andere gebetet, aber die Scheissgefühle sind immer noch da. Bin ich ihm egal? Was soll das??

Kennst du diese Situation auch? Ich kenne sie nur zu gut. Über 40 Jahre habe ich damit verbracht, mich von meinen Gefühlen dirigieren zu lassen. Manchmal habe ich aus Verzweiflung die Faust zum Himmel gehalten und habe Gott gesagt, er sei ein gefühlloses A…….. Ja, so frontal war ich manchmal. Aber weit gefehlt, ich kannte ihn nicht. Noch nicht. Aber er lächelte mich sicher nur liebend an, weil er schon wusste, dass er es mir zeigen würde, da es ja notwendig war, die schädliche Empfängnisbereitschaft emotionaler Manipulation in meinem verletzten Herzen zu beenden. He, versteh mich nicht falsch, es geht hier nicht um Gefühlsverdrängung – sondern um Verwandlung.

Das Katz und Maus Spiel der Emotionen ist Teil unseres Seins, ja… Aber du musst wissen, wer die Katze ist.

Gott hat dich durch das vollbrachte Werk von Jesus Christus am Kreuz zu einem Teil von ihm selbst, dem Christus gemacht. Gott hat dir seine Identität gegeben, du bist mittendrin in ihm, mit Jesus, das ist deine Position. Du bist die Katz. Du BIST die Freude Gottes und hast die Freude Gottes in dir: Christus.

Das bedeutet konkret, dass du dafür keine Gefühle mühsam kreieren musst, sondern darfst es einfach sein, weil du es schon bist. Schwierig? Nein, denn die echte, wahre Freude ist durch den im Vollbrachten Werk erfüllten Neuen Bund immer nur eine Entscheidung weit von dir entfernt. Nur, du bist es vermutlich nicht gewohnt, dir die Freude durch Glauben einfach zu nehmen, weil du denkst „so einfach kann es doch nicht sein“. Aber genau so einfach ist es – und dass es so einfach ist, ist ja gerade das Schwierige für unseren Kopf und unser Herz. Deshalb ist hier von Training, im Sinne von Umgewöhnung oder Verwandlung die Rede.

Ich selbst habe in der Vergangenheit viele Situationen, Umstände Personen und Gedanken fälschlicher Weise mit falschen Gefühlen verknüpft. Mit Emotionen, die für mich real und unumstößlich schienen, weil ich geglaubt habe, es müsse so sein. Falsch. Denn es ist einfach verkehrt, wenn die Katze glaubt, sie sei die Maus und somit das Opfer. Jesus hat uns zum Kopf gemacht, nicht zum Schwanz.

Deshalb trainiere ich heute konsequent die kontinuierliche Kontinuität in der Disziplin “Freude”. Wenn Gott sagt ich soll das tun, dann muss es auch möglich sein. Und es ist möglich. Und zusehends verändert diese Haltung mein Herz und damit die Wahrnehmung und das Bewusstsein, weil es jeden Tag zahlreiche Situationen zum Üben gibt.

Um auf die Frage Gott gegenüber vom Anfang zurück zu kommen: Nein, Gott sind deine Gefühle nicht wurscht, ganz und gar nicht. Deshalb fordert er dich ja auf, dich zu freuen. Um dir zu zeigen, wer du in ihm bist: Mehr als ein Überwinder. Learning by doing, sozusagen. Und das ist keine psychologische Methode, sondern er selbst ist es in dir, der mit seiner ganzen Kraft zum Vorschein kommen möchte. ER schafft das in dir.

Das Rezept ist ganz einfach und leitet deinen Focus von dir weg auf ihn. Denn wenn du deinen Vater, Gott, Bruder, Schöpfer und Freund kennenlernst, lernst du automatisch dich selbst kennen. Und dann sagst du: Wow, siehst du? Geht doch😁

Beginne damit, deine Gefühle NEU UND RICHTIG zu verknüpfen. Denn du bist IMMER die Katze. Nimms sportlich!

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