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Salomos Urteil – Oder: Wie der König dir Deine wahre Identität zurück gibt

Stell dir vor, du sitzt im 3D-Kino ohne 3D Brille, dem Instrument, der diese Technologie erlebbar macht. Was siehst du? Nichts! Du siehst GAR NIX. Genau so ist es mit dem Vollbrachten Werk durch Jesus. Ohne die BRILLE DES VOLLBRACHTEN WERKES – dem Instrument, welches das Reich Gottes sichtbar und erlebbar macht – erkennst du gar nichts. Nichts von der wunderbaren „Bibelkinowelt“ kann für dich Realität werden, obwohl es für dich bestimmt ist.

Warum ist die „Tetelestai-Brille“ so wichtig?

Nachdem Jesus diesen Satz „es ist vollbracht“ – was im griechischen „Tetelestai“ bedeutet, gesagt hatte, durch das Totenreich ging, wieder auferstand um anschließend in den Himmel zurückzukehren, setzte er sich dort hin. Zur Rechten des Vaters. – Hmmmm, nun eine Frage: Wann setzt sich der Herrscher über Himmel und Erde hin? Wenn es noch was zu tun gibt? Oder wenn alles vollbracht und fertich ist??? Jesus setzte sich, weil alles fertig ist. Er hat alles wiederhergestellt. Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen und wir dürfen mittendrin sein, wenn wir beginnen, es zu erkennen, und es durch Glauben ergreifen. Was brauchen wir zum Erkennen? NATÜRLICH – die Brille…. die Tetelestai-Brille des Vollbrachten Werkes. Allso. Lasst uns diese Tetelestai-Brille aufsetzen und einen weiteren Schatz aus dem Wort Gottes heben. Bereit? Los geht’s:

Die zwei Dirnen vor Salomo im Kurzüberblick

Salomos Urteil. Kennt ihr die Geschichte von den beiden Dirnen (ab 1.Könige 3,16), die vor Salomo kamen und ihm sein weises Urteil abverlangten? Hier die Kurzform:

Die zwei Huren kamen vor den König und stritten sich um das noch lebendige Kind der Einen, während das Kind der Anderen zuvor starb, weil sich seine Mutter aus Versehen nachts darauf legte und es erstickte. Diese klaute der anderen Mutti nun das lebendige Kind, weshalb jene vor den König trat. Salomo hob das Schwert, optisch im Begriff, das Kind zu zerteilen. Dies führte dazu, daß sich die richtige Mami zu erkennen gab, indem sie das Leben des Kindes dadurch erhalten wollte,  daß sie es der anderen Frau, der Räuber-Hure zusprach. Salomo befahl jedoch, daß das Kind seiner richtigen Mutter gegeben wurde. 

In der Regel wird diese Stelle in religiösen, christlichen Kreisen immer so ausgelegt, daß die zweite Mama die gesamte Christenheit darstellt und diese durch Gott in der Figur von Salomo Gerechtigkeit erfährt. Nun. Das ist der religiöse Blick OHNE die wertvolle Tetelestai-Brille.

Die tiefere Bedeutung, sichtbar nur durch die Tetelestai-Brille

Durch den Blick durch die Tetelestai-Brille, die wir GOTT SEI DANK durch Jesus anziehen dürfen, offenbart sich uns ein GANZ ANDERES BILD: Haupstächlich stellen wir uns bei den Metaphern (bildhaften Vergleichen/Überlagerungen) in biblischen Geschichten ja die Frage der Rollenverteilung. Welche Figur steht für welche Gruppe von Menschen. Und diese sind in dieser Begebenheit sehr, sehr aufschlussreich. Dazu am Ende mehr. Aber wir machen es der Reihe nach und wollen die Geschichte von Anfang an, Teil für Teil beleuchten, um den tiefen Sinn zu ergreifen. Here we go:

Zwei Huren gebären im selben Haus

Zu jener Zeit kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn. Und die eine Frau sprach: Ach, mein Herr, ich und diese Frau wohnten in demselben Haus, und ich gebar bei ihr im Haus;
und es geschah, drei Tage nachdem ich geboren hatte, gebar sie auch. Und wir waren beieinander, und kein Fremder war mit uns im Haus, nur wir beide waren im Haus.
1.Könige 3,16-18

Zwei Huren, die in einem Haus leben treten hier nach einem Streit vor den König. Der Grund: Jede von Ihnen will ihr Recht vom König zugesprochen bekommen. Schön zu sehen: Das Haus und die Huren. Das Haus symbolisiert die Gemeinde Gottes, die beiden Huren darin, zeigen die Verhältnisse auf, in welchem sich die Gemeinde Gottes darin befindet: Hurerei – sie sind vom Herzen des in diesem Bild nicht anwesenden Bräutigams Jesus abgewichen – sie waren allein in dem Haus. Erinnert uns das nicht an die Gemeinde von Laodizea (Offenbarung 3), wo Jesus draußen vor der Tür steht? Natürlich. Genau dies zeigt den desolaten Zustand auf, in dem sich die religiösen und selbstherrlichen Gemeinden heute befinden. Sie führen gegeneinander einen bitteren Krieg um das Wesentliche: Ihre Frucht. Dabei benutzen die beiden Huren den König, nur um Recht zu bekommen. Kennen wir, wenn wir ehrlich sind, das nicht auch aus diversen religiösen Gemeinschaften?

Wir wissen ja, daß die Gemeinde die Braut des Bräutigams Jesus Christus repräsentieren soll, aber Probleme damit hat, weil sie es aus eigener Kraft versucht. Warum? Weil sie ohne das richtige Verständnis des vollbrachten Werkes durch Jesus seinem Wunsch, ihn zu repräsentieren, überhaupt nicht nachkommen kann. Weshalb? Weil sie ihre Identität in Christus weder begriffen noch ergriffen hat und daher noch außerhalb des Christus ist, und sich dort grob aufgeteilt in 2 Gruppen sogar auch noch selbst bekämpft:

Gruppe A (Täter-Gruppe)

Egoistische, selbstherrliche, beratungsresistente, machtorientierte Manipulatoren - Diebe in der Nacht. Unter dem christlichen Deckmantel sind sie Wölfe im Schafspelz. Sie sagen "Segen", meinen aber "Fluch". Manchmal hochstudierte aber niedrig gesinnte Menschen, die gerne Spaltungen verursachen. Sie sitzen gerne oben am Tisch, benutzen die Gemeinde und ihre Mitglieder aber nur um sich selbst zu verherrlichen und sich gute Gefühle und Macht zu erschleichen. Sie verwenden dazu das falsche Evangelium, die tödliche Mischung aus Gesetz und Gnade, damit sie die Mitglieder und deren Verhalten kontrollieren können. Sie spielen sich auf, wie die Wächter des Gottesthrones (der einst Satan war) und manipulieren Alles und alle, um ihre Organisation "GEMEINDE" kontrollieren zu können, weil sie dann denken, sie würden dadurch vor Gott gut dastehen. Ihr Motiv ist falsch. Ihre Seele ist finster. Ihr Herz ist kalt und ohne Liebe. Es sind selbstorientierte Herr-Herr-Sager, die Gott und Jesus aber nicht kennen - und ER sie auch nicht.
Gruppe B (Opfer-Gruppe)

Menschen, die in ihrer eigentlichen Motivation Gott von Herzen lieben möchten, aber dem falschen Evangelium, der Mischung zwischen Gesetz und Gnade zum Opfer gefallen sind. Sie haben aus verschiedenen Gründen auf Menschen der Gruppe A vertraut, die zwar im selben (Gemeinde-)Haus waren, welche jedoch nicht davor zurückschreckten, die eigenen Mitbewohner zu bestehlen. Was wurde diesen Menschen gestohlen? Alles was das vollbrachte Werk schenkt: Glaube, Liebe, Hoffnung, Selbstvertrauen, Selbstwert, Sicherheit, ja die ganze Identität in Christus. Ersetzt wurden diese Schätze des wahren Evangeliums durch Angst, Kleinheit, Schuld, Gefängnis, Verdammnis, Verachtung, Verrat und Tod (symbolisiert durch das tote Kind). Alles selbstverständlich unter dem heuchlerischen Deckmantel der Religiösität. Menschen der Gruppe B sind Opfer eines falschen Evangeliums aus dem Munde von Menschen der Gruppe A geworden. Bis auf wenige Ausnahmen war das in vielen Denominationen die letzten 2000 Jahre der Fall. Die Bibel sagt: Der Glaube kommt aus der Predigt. Ihnen wurde ein falsches Evangelium gepredigt, was zu einem falschen, kraftlosen Glauben führte. Diesen bezeichnet Jesus selbst als das schwere Joch, welches er als Erlöser doch durch sein leichtes Joch ersetzen wollte.

Gott sieht wohlwollend auf das irregeführte Herz dieser Menschen und möchte genau diesen Menschen heute Ihre Identität zurückgeben. Lesen wir weiter:


Und der Sohn dieser Frau starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt.
Und sie stand mitten in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine Magd schlief, und legte ihn in ihre Arme, und ihren toten Sohn legte sie in meine Arme.
Und als ich am Morgen aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot! Und ich betrachtete ihn am Morgen genau, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte!
1.Könige 3,19-21

Hier sehen wir deutlich, was passiert ist. Menschen aus Gruppe A, klauen in der Nacht (sie symbolisiert das finstere und fruchtlose Gemeindezeitalter der letzten 2000 Jahre) die Frucht der Menschen aus Gruppe B. Das Kind stellt die Frucht dar. Die Frucht ist hauptsächlich unsere Identität in Christus, welche uns zuteil wird, wenn wir durch Glauben an Jesus mit Ihm, dem Weinstock, verbunden werden. Unsere Christus-Identität ist sozusagen die Hauptfrucht. Diese wurde den Menschen durch ein 2000 Jahre anhaltendes falsches Evangelium vorenthalten. Man hat der Gruppe B ein totes Kind in den Arm gelegt: das kraftlose Evangelium. Diejenigen aus Gruppe A, die Pfarrer, Priester, Pfaffen, Päpste, Gemeindeleiter und Kardinäle hatten das lebendige Kind zwar in der Hand, aber es gehörte ihnen nicht, weil sie es von ihren Schützlingen geklaut haben um ihre Macht und Positon darauf zu gründen.

HEUTE, AM FRÜHEN MORGEN NACH DER NACHT, BEGINNEN MENSCHEN DER GRUPPE B DAMIT, IHRE FRUCHT ZU PRÜFEN UND STELLEN REIHENWEISE FEST: SIE IST TOT. WIR WURDEN BERAUBT.

Der Dieb: Die Religion selbst, der religiöse Geist, durch Menschen der Gruppe A, durch Priester und Lehrer, welche das Gesetz mit der Gnade vermischt haben um Kontrolle auszuüben – PHARISÄER – gestern wie heute. Jetzt ist aber die Zeit gekommen, welche dem wahren König Jesus gehört, denn nun geschieht etwas ganz einzigartiges. Deshalb musst du unbedingt zu Ende lesen!

Die andere Frau aber sprach: Nein, sondern mein Sohn lebt und dein Sohn ist tot! Jene aber sprach: Nein, dein Sohn ist tot und mein Sohn lebt! So redeten sie vor dem König.
Und der König sprach: Diese spricht: Der Sohn, der lebt, ist mein Sohn, und dein Sohn ist tot! Jene spricht: Nein, dein Sohn ist tot, und mein Sohn lebt!
1.Könige 3,22-23

Beide sehen sich im Recht. Beide Frauen wollen dem König ihre Identität beweisen. Sie treten vor ihn. Kennt ihr das, wenn in Gemeinden oder Hauskreisen einfach nur die Bibelstellen kreuz und quer über den Tisch fliegen, nur damit einer Recht hat? Nervtötende, kraftraubende Endlosdiskussionen? Geht es eigentlich um’s Recht haben in der Gemeinde Christi – welche doch durch das vollbrachte Werk GERECHT GEMACHT WURDE????? Was haben „Christen“ 2000 Jahre lang gemacht? Wieviele verzweifelte Seelen wurden hierbei als Kollateralschaden erzeugt? Diejenigen, welche – obwohl sie in „christlichen“ Gemeinden waren – innerlich jämmerlich zugrunde gingen und sich von Gott aufgrund seines Bodenpersonals abwendeten? Wieviel seelische Probleme, Spaltungen und Depressionen sind aufgrund dieser falschen Verhaltensweise unter „Christen“ entstanden? Haben „Christen“ Gott und das was Jesus tat nicht nur falsch verstanden, sondern es auch für diejenigen, die ihnen zuhörten in ein kraftloses Durcheinander zerredet? Kann der liebende Gott durch „Christen“ überhaupt noch als der liebende Gott wahrgenommen werden der er ist? Wie können Menschen Ihn überhaupt finden, in dem wahnsinnigen Wirrwarr zwischen Gesetz und Gnade, welchen die Pastoren jahrein, jahraus von Ihren Kanzeln in die Herzen der Kirchenbänkler hinein manipuliert haben? „Ja, Jesus lebt und liebt dich völlig bedingungslos WENN Du dies und Jenes tust?????“ Was soll daran bitte bedingungslos sein? Und diese hochrangigen Leute wollen mit Ihrer Predigt Recht haben, nur weil sie einen Pfaffenschlips anhaben und studiert haben? Sie, welche durch Lügen ihren Opfern die Freiheit in Christus rauben? ….. Vieles ist falsch gelaufen, aber Gott sei Dank gibt es unseren echten Herrn und Priester, der uns in dieser Begebenheit im Thronsaal Salomos einmal mehr zeigt, was er für uns aus Liebe wirklich tat. Deshalb nun zurück zu der eigentlichen Geschichte.


Da sprach der König: Bringt mir ein Schwert! Und man brachte das Schwert vor den König.
Da sprach der König: Zerschneidet das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die eine Hälfte und jener die andere Hälfte!
1.Könige 3,24-25

Das Schwert ist das Wort Gottes. Der König nimmt es in die Hand. Er, unser König Jesus Christus, an ihm scheiden sich die Geister. Gott sei Dank. In seiner Gegenwart wird alles offenbar. Sein Ziel ist natürlich nicht, das Kind zu teilen. Aber er provoziert. So wie das Wort Gottes schon immer jeden provozierte und heute noch provoziert, der Gott etwas vorenthalten möchte, weil er Angst hat, dass etwas von seinen Heimlichkeiten zu Tage kommt. Aber Christus IST der Tag. Vor ihm kommt alles ans Licht. So hält er also hier das Wort-Schwert hoch über die ganze Situation, und was passiert?


Da sprach die Frau, welcher der lebendige Sohn gehörte, zum König — denn ihr Erbarmen über ihren Sohn regte sich in ihr — und sagte: Bitte, mein Herr, gebt ihr das lebendige Kind und tötet es nur nicht! Jene aber sprach: Es soll weder mir noch dir gehören — teilt es!
1.Könige 3,26

Jene Frau, der das Kind gehört, ist bereit es herzugeben. Warum? Menschen aus Gruppe B haben ANGST. Angst vor Gott, der Ihr Tun bestrafen könnte. Angst die ihnen als „Gottesfurcht“ beigebracht wurde. Angst, dass der König ihnen gegenüber doch böse gesinnt sein könnte. In dieser Angst sind sie gefangen und bereit, sogar ihre Frucht, ihre Identität herzugeben. Leider. Die Anderen aus Gruppe A bleiben hart: „Tötet es“. Was ihre Lieblosigkeit und damit ihre Verlorenheit gänzlich offenbart. Aber jetzt kommt’s: Der König hatte ja niemals die Absicht, Böses zu tun und das Kind zu töten. Sondern er provozierte diese Klarheit mit dem Wort Gottes, dem Schwert herbei, weil er sah, dass beide Huren falsch liegen. Die eine Frau offenbart sich in Gruppe A als hartherziger, liebloser Räuber, während die andere Frau, als Gruppe B sichtbar, erst petzt und dann aus Scheinheiligkeit und Angst vor dem König sogar bereit ist, ihre Frucht, ihre wahre Identität aus der Hand zu geben. Genau hier in diesem Augenblick schreitet der König ein und sagt „Jetzt ist genug“


Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das lebendige Kind und tötet es ja nicht! Sie ist seine Mutter!
1.Könige 3,27

Jetzt gibt der König der wahren Mutter ihre Frucht, Ihre Identität, zurück und offenbart sich dadurch als die liebende Weisheit selbst. Kannst du sehen, wie die Eigenschaften des liebenden Vaters durch die Figur des Königs schimmern? Der Vater gibt dir durch das Wort Gottes, welches im Vollbrachten Werk durch Jesus sichtbar wurde, deine Identität zurück: Durch Christus wurdest du zu Christus gemacht.

Nun kommt aber die Pointe der ganzen Sache. Wenn du Jesus und sein vollbrachtes Werk für dich angenommen hast und darin lebst. Wenn er nun deine Identität geworden ist. Welcher Akteur symbolisiert dich? Welche Person bist du in dieser Geschichte? Kannst du es durch die Tetelestai-Brille sehen? Erkennst du es?

Du bist der König – durch Christus

Du bist in dieser Geschichte der König. Es steht geschrieben, dass er uns durch Glauben zu Königen und Priestern gemacht hat. Du bist die Weisheit Gottes, die in der Lage ist, durch das Schwert, das Wort Gottes, alle Dinge richtig zu erkennen. Siehe Gottfakten. Du bist der König, der jetzt den Menschen aus der Gruppe B heute durch das Verkünden des wahren Evangeliums der Gnade und des vollbrachten Werkes ihre wahre Identität zurückgeben kann. Du kannst dem Bräutigam seine wahre Braut zuführen, wie es einst Paulus schon begonnen hat zu tun.

Deshalb spricht der Herr heute:

Fliehet hinaus aus den heuchlerischen Gemeinden der Religion, welche Euch unterjochen und Euch Eurer wahren Identität in Christus beraubt haben. Lasst die Diebe hinter Euch. Nehmt Ihre Lügen über mich nicht mehr an. Kommt zurück zu mir, denn ich bin der wahre König und möchte durch Euch für andere der gute König sein. Kommt zurück zu mir! 

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